Samstag, 3. Oktober 2015

Minerva: Weiblich kreatives Treffen


Aus Gruppe zwei und drei wurde nun eine große Frauengruppe von 10 Personen, wie auch schon die erste Gruppe die magische Zahl 13 hat, mich aber nicht eingerechnet. Aber was soll ich sagen?! Es harmonierte sofort und alle Verstanden sich ganz prima. Und bei dieser Anzahl von Frauen inspirieren wir uns gegenseitig ungemein, das hatte ich schon in Gruppe eins entdeckt.

Es ist nicht einfach sich zu akzeptieren, eine jede in ihrer Weise und Lebenseinstellung. Alle sind freifliegend auf ihrem Weg, einige sehr erfahren und einige ganz neu. Einige mit Zirkel oder sogar Ordenserfahrungen, die zum Teil nicht sehr positiv verlaufen waren. Unglaublich starke Persönlichkeiten. Jede mit ihrer eigenen Geschichte zur Göttin und zum heidnischen Weg. Wir lauschten diesen Geschichten und Erfahrungen, den Einstellungen und auch Sichtweisen zur Göttin in uns und um uns herum.
Einigkeit bestand darin, das Magie keine Hilfmittel bedarf, außer uns selbst. Das die Verbindung zur Göttin, eine Verbindnung mit unsere eigenen Weiblichkeit bedeutet. Das ein Ritual aus sich selbst heraus enstehen muss und das wir alle, wie wir da waren, die Kreativität und Spontanität in der Magie für uns nutzen. Und das auch der Männliche Anteil geehrt und beachtete werden sollte. Aber an diesem Wochenende waren wir, also die Göttin, das Thema.
So sassen wir im Kreis, erzählten, tauschten aus, lachten und weinten und knüpften zu guter Letzt das Band einer Schwesternschaft, das nicht zwingt oder einängt, sondern uns selbst stärkt, Mut und Kraft geben soll und uns, als freie Hexen Frauen so lässt, wie wir sein wollen! Aber dennoch untereinander das Band des Vertrauens enstehen soll.
Wir schauten in Bücher und Karten, erzählten von Figuren die wir in den Kreis gestellt hatten, von Amuletten und allen schönen Atributen, die dort in der Mitte unseres Frauenkreises lagen. Schauten mal dies und mal jenes an, blätterten und tauschten uns aus. Diskutieren und kamen zu Ergebnissen und wieder zur Göttin zurück.
Eines meiner ganz persönlichen Symbole, mit der ich ganz viel verbinde, ist die Venus von Willendorf , die ich vor vielen Jahren aus den Seifenformen nahm, um sie in Keramik zu gestalten und immer an ihren Plätzen als Opfergabe zu lassen. Das ist etwas, was mich auszeichnet und ich sozusagen " erfunden habe". Durch meine Tagebuch veröffentlichungen verselbständigte sich dieser Akt der Opfergabe mit den Jahren.
Seit dem tun dies einige Frauen mir nach, was auch Sinn der Sache war und ist. Und da lag es nahe, das die Zauberfrauen diese speziellen Göttinnen Figuren für sich bemalten, als Zeichen ihrer Zusammenkunft. ( Ich hätte auch " Zusammengehörigkeit!" schreiben können, aber das beeinhaltete das Wörtchen "hörigkeit" , was dem aber nicht entsprechen würde!)
Im Göttinnen Kreis wurden diese Figuren  mit unserer Energie geweiht und eine jede nimmt sie nun mit sich nach Hause. Wir trommelten und sangen und so wurde es Nacht. Bis ich am Samstag, nein es war schon Sonntag , in mein Bett fiel..
Die Nacht war recht kurz für alle.
Am frühen Sonntag Morgen waren die Zauberfrauen früh wieder auf den Beinen, lachten und sassen redend in der Sonne vor dem Seminarhaus. Es wurde Gefrühstückt und Erfahrungen und Gefühle ausgetauscht. Danach ging es, wie kann es anders sein, in den Hofladen. 
Ach ja, es war ja auch Muttertag! Wie passend da doch unser Wochenenend Thema war.
Langsam brachen dann alle auf, wieder nach NRW , Niedersachen und Baden Würtenberg in die jeweilige Heimat zurück.
Die Göttin begleitete sie auf ihren Weg und alle kamen gut und sicher an ihr Ziel.... 
Durch die wirklich starkte Resonanz habe ich das Gefühl , dies wird eine gute und kraftvolle Frauengrupe werden, nein sie war es schon. 
Und alle waren fast schon überfordert, aufgrund all der Informationen, Geschichten und Eindrücke....
Wir haben uns gefunden...

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