Montag, 5. September 2016

Gwendoline : Wich Camp im August

Unsere Energie in der Spirale sichtbar gemacht. ( Dies Foto wurde NICHT manipuliert!)


Die Vorfreude steigerte sich je mehr sich der Termin näherte. Ich freute mich auf das Zusammentreffen beider Gruppen und die gemeinsame Arbeit.

Allerdings gab es kurz vor dem Camp so einige einschneidende Erlebnisse, welche mich aus dem Gleichgewicht geworfen haben. Ich war nicht mehr in meiner Mitte und das Kopfkarussell drehte sich. Ich trieb Schindluder mit meinem Körper um den Kopf frei zu bekommen, damit ich zur Ruhe komme.

Der Weg zum Wich Camp gestaltete sich schwierig. Der erste Stau auf der heimischen Autobahn kostete mich eine Stunde und ich dachte bereits ans umkehren. Nachdem mich auch noch eine Vollsperrung auf der A7 traf, meinte ich schon diese Fahrt wäre ein Fehler gewesen.

Beim Eintreffen auf dem Hexenhof wurde ich jedoch mit offenen Armen empfangen, alle hatten sich schon Sorgen gemacht, was mich sehr berührt hat. Beim gemeinsamen Abendessen durfte ich viele interessante Frauen kennenlernen, aber angekommen war ich noch nicht.

Beim Begrüßungsritual am nächsten Morgen und bei der Arbeit mit Stormy kam ich endlich an. Stormy berührte mich mit seiner Geschichte und mit der Geschichte von seinem Volk. Mir standen Tränen in den Augen. Er zeigte uns viele Parallelen zu unserem Glauben und dem Glauben seines Volkes. Er zeigte uns wie wichtig es ist um Hilfe zu bitten und Hilfe anzunehmen – was in unserem Leben schwierig ist. Das Trommelritual und die gemeinsame Mediation brachten mich zurück in meine Mitte. Ich kam zur Ruhe – ich hatte nicht für möglich gehalten, dass dies in dieser – für mich - aufwühlenden Zeit schaffbar ist.

Nach der Arbeit mit Stormy begingen wir unser eigenes Ritual, welches sehr kraftvoll war. Das Spiralgehen war schon bei der Vorbereitung auf das eigentliche Ritual sehr kraftvoll. Ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl umgeworfen zu werden. Es war sehr kräftigend und total interessant, das so viele verschiedene Frauen in so kurzer Zeit total harmonieren und kraftvoll zusammen arbeiten können.

Nach dem Abschlußritual der herzlichen Verabschiedung trat ich meine schwierige Heimreise an.

Nach dem ich am Morgen noch über Glück sinnierte und darüber, dass wir nicht zu schätzen wissen wie viel Glück wir haben – stand ich wieder in einer Vollsperrung nach einem schwerem Unfall. Und was soll ich sagen, ich war dankbar solches Glück zu haben in einer Vollsperrung zu stehen und nicht an dem schweren Unfall beteiligt zu sein. Ich habe so viel Energie mitgenommen, dass ich trotz allem entspannt und wohlbehalten zu Hause angekommen bin.

Stormy zeigte mir auf, wie ich mein Kopfkarussell zum stoppen bringe. Dies hilft mir ungemein. Ich trage derzeit so viel Energie mit mir, das ich förmlich Funken sprühe.

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