Sonntag, 11. Dezember 2016

Rabenwurm- Die dunkle Hälfte



Ein Treffen im Dezember kann schon mal mit Schwierigkeiten einhergehen. Diesmal fehlte die ein oder andere. Mal Krankheit,mal Beruf...... Schade, denn wir vermissen jede einzelne. Jede hat so ihre eigene tolle Energie, jede bringt diese in unsere Rituale ein.

Ja und auch bei mir ging es etwas holprig los. Kind krank, beim Mann ging es auch schon los und ich versuchte das Halskratzen einfach weg zu denken
😂.
Jaaa, genauso!
Gedanken: "-ob ich überhaupt fahren kann?-bin ich dann eine Rabenmutter?-was wenn ich auf der Reise Fieber bekomme?"

Ja, ich kann fahren. Natürlich kann ich. Ich lebe in einer tollen Ehe und Partnerschaft seit so vielen Jahren und ich kann es, ohne schlechtes Gewissen. Stolz und glücklich bin ich darüber, jeden Tag!
Ach ja, und Raben sind fantastischwunderbarfürsorgliche Eltern
😉!Danke😘

Ja ja, die dunkle Hälfte des Jahres!
Die dunkle Hälfte ist genauso faszinierend wie die helle. Auch(oder gerade?) weil diese, bei den meisten (Otto Normalverbrauchern)
😂, eher unbeliebt ist, liebe ich sie einfach.
Die Bäume tragen keine Blätter mehr und nun kann ich sie wirklich gut erkennen.Kräuter und Blumen kompostieren sich und werden zu Gestalten-Wandlern.





Nun sind die Devas präsent und alles wird irgendwie auf das nötigste reduziert,es bleibt einfach die Essens übrig! Ohne Schmuck und Tarnung alles ist echt und ohne Täuschung. Klarheit und Erdung. Leichte Verbindung. So ist es. Die Göttin trägt nun ihr schwarzes Kleid, sie ist nun die alte Weise. Ich spüre sie, unser Band ist stark und wir ziehen uns in dieser Zeit magisch an.
Es ist die Zeit der Ahnen, der Ahnung, der Erinnerung, der Dunkelheit, der Schatten, des Lichts, der Hoffnung und Zuversicht. Die beiden Extreme stehen sich gegenüber und sind doch vereint. Einfach schön!
Nun wird es Nachts weiß, der Atem der Alten!

Ein Bussard fliegt mir fast vor die Windschutzscheibe!
Dann bin ich angekommen. Alle trudeln langsam ein. Atemzug um Atemzug wuchs die Gruppe.



Wieder sind wir zusammen gekommen ,wir ehren die Götter und ehren unsere Ahnen.Der Ahnentopf war das zentrale Thema dieses Treffens und schon seit vergangenen Jahr geplantes Thema. Ich habe schon seit einigen Jahren einen Ahnentopf mit dem ich gute Erfahrungen gemacht habe. Er wird weiterhin meine Verbindung zu den Ahnen bleiben und dieser "neue" Topf soll für die ganz besondere Verbindung zu "meiner" Göttin stehen, sie ehren. Sie reicht mir ihre Hand,nun nehme ich sie an. Sie hat mir diese Idee geschenkt, aber wie ich das umsetzen soll ist mir noch nicht bewusst.

Da saßen wir wieder im Kreis und reisten in die Unterwelt. Suchten, fanden, fühlten, hörten und sahen. Jede für sich und alle in vollem Vertrauen zueinander, teilten wir Ahnengeschichten, Botschaften,Visionen und allerlei zauberhaftes......So ist es. Räucherwerk und Kerzenschein begleiten uns nun viele Stunden.
Das Hexenwerk war im Gange und die "Töpfe" verwandelten sich langsam Stück für Stück in unsere Ahnentöpfe. Ganz persönlich, wunderbar vielfältig, kraftvolle Tore für jede von uns.


Wir genossen das frisch gebackene Brot, Schokoladen Igel, Plätzchen und Gebildbrote. Irgendwie festliche Stimmung zwischen all dem handgemachten sowie Pinsel, Farbe und Apfelpunsch. Herzlichen  Dank an all die Bäcker und Köche😉

Kurz bevor die Dämmerung einbricht steigt Nebel auf. Alle verspüren den Drang nach draußen zu gehen. Auf In den Nebel, in die zwischen Zeit, zwischen Tag und Nacht, unwirklich, verzaubert .... Wir gehen in den Nebel , in die Dunkelheit, schritt für schritt und wir lieben es. Die Sichel der neuen Mondin
🌙 spiegelt sich im Wasser. Alte Erinnerungen, alte Worte, alte Geschichten........Ahnungen!




Wir finden uns wieder im Kreis zur Reise, nun nach oben!
Wieder Bilder, Worte, Gefühl, Geräusch.....
Trommeln füllen den Raum und die Zeit. Wieder Kerzenschein und Rauch. Trommeln, immer wieder der Klang unserer Trommeln. Dann die Stimmen. Von der Einen, der Anderen und von der anderen Seite .... Da sind die Federn wieder da, wir breiten die Flügel aus und erheben uns im Flug des Bussards mit dem Trommelschlag.

Jede kennt nun die "Zutaten" für ihren Ahnentopf.

Der kalte Atem der Göttin verzaubert die Landschaft in glitzerndes Weiß und der Bussard, der Nebel und die Wintersonne begleiten uns am Sonntag nach Hause. Ich zünde die rote Kerze an.

Es ist nun eine Woche her, die Verbindung steht und wir (der Topf und ich
😂) arbeiten schon gut miteinander. Stück für Stück und Schritt für schritt ergibt es sich wie gesehen. Ich bin froh, dass ich ihn habe. Der Anfang einer zauberhaften Verbindung.......jetzt schon reich und wertvoll. Heute dann die blaue Kerze -> alles kommt in Fluss 💦

Hand in Hand und.........



Ich wünsche ein schönes Jul-Fest und zauberhafte Rauhnächte!

LG Rabenwurm

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