Mittwoch, 11. Juli 2018

Schmetterlingsfrau: Treffen zur Sonnenwende




Treffen der Zauberfrauen
zu
Litha, Mittsommer, Sommersonnenwende


Wie immer war die Vorfreude gross, wollten wir doch in unserer Gemeinschaft die Sommersonnenwende (Litha) feiern.
Seit Wochen hatten wir ein tolles Wetter und viele Kräuterpflanzen standen schon in voller Blüte, so das wir einiges an Kräuter und Blumen sammeln konnten.
Die Anfahrt gestaltete sich recht Stau geplagt, mit Regen, Wind und Sonne.

Auf dem Hexenhof waren die meisten Frauen schon angekommen und ausser mir gab es nur noch zwei Nachzüglerinnen. Es war ein fröhliches Begrüssen, hatten wir uns doch lange nicht gesehen.



Minerva hatte wie immer unseren Seminarraum in einen Willkommenskreis verwandelt und nach dem Abendessen, vielem Erzählen und Lachen, begrüssten wir uns im Kreis der Zauberschwestern. 

Die erste fing an zu trommeln und nach und nach stimmten alle mit ihren eigenen Trommelstimmen ein.Wir sangen die Lieder der Göttinnen, von Mutter Erde zum Rhythmus der Trommeln und plötzlich sang eine Schwester leise einen neuen Text. Im Kreis der Frauen entstand in ihr ein Lied, das uns das ganze Wochenende begleitete.Spätnachts kamen wir zur Ruhe und schliefen in den neuen Tag hinein.


Nach einem ausgiebigen Frühstück legten wir einen Kreis aus den mitgebrachten Kräutern und Blumen. Da die Windgeister recht lebhaft um den Hof tanzten im Seminarraum. Jedes Pflanzenwesen wurde einzeln benannt und begrüsst. Wir begannen Kränze zu winden und zu binden. 


Für uns als Schmuck, als Opfergabe, um die Eingangstür zu schmücken. Zunächst erzählten und lachten wir, doch bald war das Lied aus der letzten Nacht wieder in unserer Mitte. Wir sangen und fanden immer mehr  Wünsche für Mutter Erde, die Wesen die auf ihr lebten, für Dankbarkeit und Gefühle. Wir webten mit dem Gesang einen Kreis, in der sich jede geborgen, angenommen und sicher fühlte.

Nachdem wir fast alle Kräuter und Blumen zu Kränzen und Sträussen gebunden hatten, machte jede für sich noch ein Ritual-Wunschboot,für das was ihr wichtig war und ist.

Nach einem leckeren Mittagessen, Danke Chris für Deine Kochkünste, legten wir die Kränze und Sträusse in die Spirale, welche immer im dem Hexenhofgarten präsent ist und begannen unter Trommelklang den Spiraltanz. Alle Gaben wurden gesegnet und beim Tanz durch die Spirale wurde das Alte abgegeben und das neue Willkommmen geheissen.

Der Maibaum lud uns zu einem weiteren Tanz ein und so brachte uns eine Zauberschwester einen irischen Kreistanz bei. Mit viel Lachen und Scherzen tanzten wir, bis alle erschöpft waren.



Ausgelassen und fröhlich fuhren wir nach dem Abendessen zum Meer.
Es war nicht mehr lange zum Sonnenuntergang und die Flut war nur wenig von ihrem Scheitelpunkt entfernt. Die Wasser- und Windgeister tanzten in ihren ganz eigenen Rhythmus und waren wild und unberechenbar. Wunderbar wie der Wind mit unseren Haaren und Gewändern spielte. 


Unsere Kränze und Sträusse überliessen wir dem Wellenspiel und eine jede schickte ihre Gedanken und Gefühle mit den Opfergaben auf die Reise.


Mit einem letzten Hauch von Tageslicht setzte eine Zauberschwester, mit akrobatischen Einlagen, die Ritualboote für alle in den Siel, damit sie ihre Wunschenergien hinaustragen und sie siech manifestieren können.

Ein schönes, tanzendes Feuer, mit trommeln und chanten beendete diesen ereignisreichen, magischen und fröhlichen Tag.


Leider war unser Wochenende schon wieder fast vorbei. Mit einem Trommelkreis und vielen guten Wünschen beendeten wir am nächsten Morgen unser Mittsommer-Wochenende.
Nach einem Abstecher in den Hexenladen fuhren wir glücklich und zufrieden nach Hause, wo auch jede einzelne wohlbehalten ankam.


Mit viel Vorfreude auf das Witchkamp, Eure Schmetterlingsfrau